Alukühler

Veröffentlicht auf von Speedwolf

Dieser Alukühler wird nun dafür sorgen, dass die Kühlwassertemperaturen selbst beim Slalom im Grünen Bereich bleiben und der Motor nicht unnötig Leistung verliert. Sicherlich ist das auch für den Motor in Zukunft schonender in verbindung mit dem schon erfolgten Ölkühler.

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So sah es vor dem Umbau aus. Der originale Kühler ist deutlich schmaler und hat Wasserkästen aus Kunststoff.
Es war übrigens bemerkenswert, wie leicht der originale Kühler im Vergleich zum Massiven Alukühler (5,1kg) ist.

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Man kan gut erkennen, warum es nach 235000 km spätestens ratsam wäre, den Kühler zu ersetzen. Die Lamellen des Kühlers sind durch Steinschlag extrem mitgenommen. Da strömt nicht mehr viel Luft durch... Ein neuer Originalkühler würde bei diesem Ausgangszustand auch schon eine enorme Verbesserung bedeuten. 

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Im Ausgebauten Zustand kann man gut den Ölkühler und die Ölleitungen erkennen. Bei dem großen Loch sollte ein dicker Alukühler doch ausreichend Platz haben... oder??

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Klar der Kühler passt wunderbar an seinen Platz!
Der Lüfter auf der Beifahrerseite stammt von einer 1000er Kawa. Den hatte ich noch im Keller liegen und baute ihn schon letztes Jahr in Reihe geschaltet zum Originallüfter zusätzlich ein. Beide Lüfter sind über einen Schalter im Innenraum einzuschalten, was gerade bei hohen Temp. und im Slalombetrieb sinnvoll ist. Der originale Thermoschalter schaltet derart spät, dass man hier viel gewinnen kann mit einem einzigen Kabel und einem Schalter.

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Der originale Kühlerlüfter jedoch hat aufgrund des dickeren Kühlers einen Sprung in Richtung Motorraum gemacht.
Man sieht auf diesem Bild, dass man leider den Rahmen des Kühlers aussparen muss, um am Stabilisator (Strebe im unteren Bereich des Bildes) vorbei zu kommen. Leider, denn mit einer kleinen Änderung des Kühlers bzw. der Aufnahmepunkte bei der Fertigung wäre hier der fehlende Centimeter gewonnen gewesen und ich hätte mir ca. eine Stunde Arbeit mit Anpassungen und Arbeiten unter dem Wagen inclusive Aus- und Einbau des Stabilisators und der unteren Motorverschalung sparen können.

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Die Eckdaten mal festgehalten. 5,1kg und 4l Volumen

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Das Ersetzen des Auffangbehälters durch eine alte Trinkflasche vom Rennrad habe ich mir dann als kleines Bonbon gegönnt. Der Bereich im Hintergrund, wo der alte Auffangbehälter saß, muss nun noch mit Hartwachs gereinigt werden, wie damals schon die Innenseite der Haube. Ein wenig Eitelkeit gönn ich mir da schon. ;-)

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Veröffentlicht in Motor und Getriebe

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